Gemüse-Hirse-Laibchen mit Kräutersauce

Ab sofort finden Sie auf unserem Blog jeden Freitag das „Rezept des Tages“. Neben einem Rezept wird es auch immer Wissenswertes zu den Zutaten oder spezielle „geheime“ Tipps der Kärntner Seminarbäuerinnen geben, damit die Umsetzung dann auch wirklich gelingt.

 

Beginnen wollen wir mit Gemüse-Hirse-Laibchen mit Kräutersauce.

 

Sie benötigen für die Gemüse-Hirse-Laibchen:

12 dag Hirse

0,3 l Wasser

20 dag Gemüse nach Saison (Karotten, Sellerie, Erbsen,….)

1 Ei

2 EL Mehl

Kräutersalz

Pfeffer

Semmelbrösel zum Wenden

0,125 l Öl

 

und für die Kräutersauce:

6 dag Butter

Kräuter (Petersilie, Schnittlauch, Oregano, Basilikum,…)

6 dag Mehl

1/8 l Schlagobers

Salz

 

Zubereitung:

Hirse waschen und mit Wasser etwa 6 Minuten aufkochen lassen, bei geringer Hitze ausdünsten lassen. Gemüse (Karotten, Sellerie, Erbsen,… was gerade verfügbar ist und Ihnen schmeckt) grob aufreiben, kochen und zur überkühlten Hirse geben. Restliche Zutaten untermengen, Laibchen formen, in Brösel wenden und in Fett beidseitig goldgelb herausbacken.

 

Für die Kräutersauce erwärmen Sie die Butter, geben die gehackten Kräuter dazu und lassen alles aufschäumen. Bereiten Sie mit Mehl eine Einbrenn* zu, die Sie mit Wasser aufgießen und kurz aufkochen lassen. Mit Schlagobers und Salz abschmecken.

 

Als Alternative zur warmen Kräutersauce kann auch ein Kräuter-Dip zubereitet werden:

Dazu nehmen Sie ¼ l Joghurt + 1 Packung Topfen oder Sauerrahm + ca. 3 EL fein gehackte Kräuter der Saison.

 

 

 

* „Einbrenn“ oder auch „Mehlschwitze“  ist nichts anderes als eine Mischung aus erhitztem Fett und Weizenmehl, die zum Binden von Suppen und Saucen verwendet wird.

Praktisch bedeutet dies: Butter in einem Topf schmelzen lassen. Vorsichtig Mehl hinzugeben und unter ständigem Rühren erhitzen (= anschwitzen).  Dann entweder kalte Flüssigkeit zur heißen Einbrenn geben oder heiße Flüssigkeit zur abgekühlten Einbrenn und einrühren -  bei gleicher Temperatur gibt es Klumpen. Danach muss die Sauce noch ca.  10 Minuten ganz leicht kochen.

 

Wissenswertes

Wussten Sie, dass Hirse:

  • das mineralstoffreichste Getreide ist,
  • Fluor, Schwefel, Phosphor, Magnesium, Kalium und besonders viel Silizium (Kieselsäure) für Haut, Haare und Zähne enthält.
  • ein basenbildendes Getreide ist.
  • besonders leicht verdaulich ist.
  • glutenfrei ist.

 

Im Handel wird meist die geschälte Goldhirse angeboten. Erhältlich ist auch die ungeschälte Braunhirse, welche vorwiegend gemahlen verwendet wird und mehr Ballaststoffe als die Goldhirse enthält.

 

Hirse kann bei der Lagerung bitter werden, sie sollte vor der Verwendung heiß abgewaschen werden.

Unsere Rezeptbroschüren

 

 

 

 

 

 

 

Dieses Rezept finden Sie auch in unserer Rezeptbroschüre: „Bunte Gemüseschätze“.

Wir wünschen gutes Gelingen!

 

Wenn Ihnen das Rezept gefällt, empfehlen Sie es bitte weiter. Außerdem freuen wir uns immer über Ihre Kommentare, Anregungen und Ideen!

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 3
  • #1

    Genussmensch (Montag, 03 November 2014 14:49)

    Supi :)

  • #2

    Kletzl Margit (Donnerstag, 28 Januar 2016 09:21)

    Ein tolles Rezept, einfach aber sehr lecker.

  • #3

    Sylvia Astner (Montag, 29 Februar 2016 17:03)

    Superleckeres und einfaches Rezept! Hab auch einige Broschüren von euch - wirklich tolle Rezepte drin und vor allem für mich sehr wichtig: regional und saisonal :) liebe Grüße aus Osttirol

Angebotsbroschüre 2017/2018 für Sie als download.
Alle aktuellen Kurstermine in allen Bezirken entnehmen sie bitte dieser Broschüre.
Angebotsbroschüre_2017_18.pdf
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